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Geschichte der Freimaurerei in Köln:
Als erster gesicherter Nachweis eines Ursprungs für
spätere Logengründungen in Köln ist eine
Bauhütte anzusehen, die 1638 unter dem Namen „Loge
de St. Jean“ in Köln gestiftet wurde und in
einem Haus in der Straßburger Gasse 1073 am Heumarkt
arbeitete. Sie erhielt von der Großloge „Casimir
zu den neun Sternen zu Prag“ mit Diplom vom 30.
November 1704 unter dem Namen „Loge du Secret des
III. Rois“ eine Konstitution für Johannis-
und höhere Grade. Die feierliche Installation erfolgte
am 06. Januar 1705...
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Das Wandgemälde im Kölner
Logenhaus:
1967 betrat ich zum ersten Mal ein Logenhaus. Ich war
Gast der Johannisloge „Freimut und Wahrheit“
zu Coeln. Anlässlich einer Öffentlichkeitsveranstaltung
im Bankettsaal sah ich das Symbolgemälde. Ich erinnere
mich, ich war verwirrt. Das also ist die Darstellung der
Freimaurerlehre? Das alles, was auf dem Gemälde gezeigt
wird, muss ich lernen und eines Tages beherrschen? Wieder
eine Art Schule?...
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Geschichte
der Freimaurerei in Köln
Als erster gesicherter Nachweis
eines Ursprungs für spätere Logengründungen
in Köln ist eine Bauhütte anzusehen, die 1638
unter dem Namen „Loge de St. Jean“ in Köln
gestiftet wurde und in einem Haus in der Straßburger
Gasse 1073 am Heumarkt arbeitete. Sie erhielt von der
Großloge „Casimir zu den neun Sternen zu
Prag“ mit Diplom vom 30. November 1704 unter dem
Namen „Loge du Secret des III. Rois“ eine
Konstitution für Johannis- und höhere Grade.
Die feierliche Installation erfolgte am 06. Januar 1705.
Nachdem den Freimaurern im
Kölner Toleranz- Streit von 1787-1789 – der
Senat unter dem Bürgermeister und Freimaurer Jakob
Josef von Hilgers hatte den Protestanten Religionsausübungsfreiheit
zugestanden – Einflussnahme zu Gunsten der Protestanten
vorgeworfen wurde, sollten die Freimaurer aus der Stadt
vertrieben werden. Aus diesem Grunde wurden sämtliche
freimaurerischen Aktivitäten eingestellt und erst
nach dem Einzug der französischen Armee im Jahre
1794 fortgeführt.
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Logensiegel
"Freimut und Wahrheit zu Cöln" |
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| Bereits im Jahre 1801 zählte
die Loge, die sich in dieser Zeit den Namen „Au
Secret des trois Rois“ gab, wieder 185 Mitglieder,
darunter die angesehensten Bürger der Stadt.
Ein Teil der Brüder trennte sich 1811 und gründete
unter dem Namen „de la naissance du roi de
Rome“ eine eigene Loge. Beide Logen änderten
im Jahre nach dem Anschluss der Rheinlande an Preußen
im Jahre 1815 ihre französischen Namen. Aus
„Au Secret des trois Rois“ wurde „zum
Geheimnis der drei Könige“ (unterstellt
der Großloge Royal York in Berlin), während
„de la naissance du Roi de Rome“ unter
dem Namen „zum vaterländischen Verein“
der Großen National-Mutterloge zu den drei
Weltkugeln, ebenfalls in Berlin, angehörte.
In der Folgezeit wurden jedoch beide Logen, sowie
eine Nachfolge-Loge namens „Agrippina“,
auf Grund mangelnden Einsatzes und Interesses sowie
Streitigkeiten der jeweiligen Mitglieder aufgelöst. |
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Im Januar 1838 wurde die Loge
„Minerva zum vaterländischen Verein“
neu belebt. In der Amtszeit des Kölner Oberbürgermeisters
und Meisters vom Stuhl Bruder Adolf Steinberger bezog
man ein Logenhaus in der Marzellenstr. 82. Die damalige
Bedeutung der Kölner Freimaurer lässt sich daraus
ablesen, dass der Preußen-König Friedrich Wilhelm
IV. am 12. September 1842 an einer Festloge der Kölner
Logen teilnahm. Zuvor hatten der Regent und sein Bruder,
der Prinz von Preußen (Protektor der Großloge
Royal York zur Freundschaft) dem Fest der Grundsteinlegung
zur Vollendung des Kölner Doms beigewohnt, dessen
Weiterbau von Freimaurern mit erheblichen fi nanziellen
Mitteln unterstützt worden war.
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Logenhaus Jakordenstraße
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